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Februar 2017

Pfeiferauchen – der neue Trend unter Hipstern - WELT am SONNTAG vom 05.02.2017

WELT am SONNTAG vom 05.02.2017 – Ressort: Hamburg


Zug um Zug
Pfeiferauchen galt lange als eine Passion gediegener, älterer Herren. In Retro- und Entschleunigungszeiten scheint es auch für Hipster wieder interessant


Von Marion Hahnfeldt

Irgendwann während des Gesprächs zündet sich Michael Derlin dann selbst eine Pfeife an. Einen Moment lang umnebelt der Qualm seinen Kopf, er atmet tief, schließt kurz die Augen, scheint ganz bei sich. Derlin, hochgewachsen, Vollbart, wache Augen, ist Pfeifenspezialist; er raucht sie nicht nur, er verkauft sie auch. Fünfhundert Stück umfasst sein Sortiment, dazu Tabak, Zigarren, Zigaretten, Whisky, Gin, alles Dinge eben, die heutzutage zumindest streitbar sind. Er, so entspannt in seinem Lädchen sitzend, der "Smokers Corner" in Lübeck, hat dazu naturgemäß eine eigene Sicht: "Die Pfeife", sagt er in den Rauch hinein, "ist ja auch ein sinnliches Vergnügen."

Würde man so etwas wie eine Hierarchie des Rauchens erstellen, unten stünde die Zigarette, dann käme die Zigarre und über allem würde die Pfeife thronen. Ihr Nimbus ist ein anderer; nicht so prollig wie die der Zigarette, nicht so protzig wie die Zigarre, vom Image her eher intellektuell. Günter Grass war Pfeifenraucher, Max Frisch, Albert Einstein, auch Herbert Wehner, der Politiker, und wahrscheinlich ließe sich die Liste berühmter Männer beliebig fortsetzen. Nur, diese Männer sind vergangen - und Pfeiferauchen ist ja nicht nur Vergangenheit. Im Gegenteil.

Pfeiferauchen wird wieder neu entdeckt; man muss nur auf die Straße gehen, auf private Parties oder einfach im Internet danach suchen. Junge Männer mit Bart, Hipster genannt, posten dort Selfies von sich mit Pfeife; in Foren wird über Tabakbeschaffenheiten und Pfeifen eifrig diskutiert, es gibt natürlich auch ein Magazin, das sich ausschließlich mit Pfeifen, Zigarren und Tabak beschäftigt - und es macht sich ja auch gut, zu all den Vollbärten und Holzfällerhemden, und wunderbar in die Zeit, in der sich viele nach Besinnung, nach Innehalten sehnen und jeder Retrolifestyletrend dankbar aufgegriffen wird, da passt es auch.


Schaut man sich auf der Straße um, entdeckt man immer mehr junge Männer, die Pfeife rauchen.
Quelle: Getty Images/Cultura RF


"Früher wurde nicht so viel Wert auf Details gelegt, da war die Pfeife eher ein normales Konsumprodukt", sagt auch Michael Derlin. Heute würde das Pfeiferauchen eher einen Gegenpol setzen zu der Hektik der Tage; wer Pfeife raucht, entscheide sich bewusst und in diesem Augenblick dafür. Gut, gesundheitlich gesehen mag auch sie keine Alternative sein, die Anhänger wissen das. Und doch, die Pfeife gehört für sie zum Leben, zum Genuss, wie der Sonnenuntergang, wie die Sahne auf dem Kuchen.

Fragt man Holmer Knudsen, was ihm das Pfeiferauchen bedeutet, sagt er das, was er in solchen Momenten immer sagt. "Die Zigarette ist eher der Quickie, die Zigarre die Affäre und die Pfeife die gute Ehefrau." Knudsen ist ein Mann von entwaffnender Freundlichkeit, er sitzt in Lauenburg an der Elbe an einem schweren alten Holztisch im Verkaufsraum von "Dan Pipe", für Pfeifenraucher eine Art Mekka; vor ihm steht eine Tasse Kaffee und er dreht sich - eine Zigarette. "Ich kann mir meine Pfeifen nicht leisten", sagt er mit einem Knarzen in der Stimme, sein Gegenüber lacht. Knudsen kennt das schon.

Pfeiferauchen ist Emotion

Er ist Pfeifenbauer, und damit sehr erfolgreich. Seine Pfeifen verkauft er europaweit, er verkauft sie nach China, nach Russland, Malaysia, 2004 hat er sich hier im Erdgeschoss der ehemaligen Malzfabrik eine Werkstatt eingerichtet, er hat den Schritt nie bereut. Pfeiferauchen ist Emotion, sagt er. Früher baute er Chemieanlagen, er war Ingenieur für Verfahrenstechnik, dann verlor er seinen Job, und über einen Freund kam er zum Pfeifenbauen, es war, als habe eins das andere gesucht. Er selbst sagt, dass er sich nichts anderes mehr vorstellen kann. Einer Reporterin vom Fernsehen hat er mal erzählt, dass er eines Tages einer der Besten werden möchte, in der Szene gilt das nicht als ausgeschlossen. Sein Stil? Schlichtes Design. Klassische Formen. Leichter Schwung. Er selbst raucht am liebsten kleine Pfeifen, er neigt nicht zum Größenwahn.


„Ich kann mir meine Pfeifen nicht leisten“: Holmer Knudsen bei der Arbeit in seiner Werkstatt in Lauenburg
Quelle: Ulf-Kersten Neelsen


Etwa einen Tag dauert es, bis Holmer Knudsen eines seiner Modelle gefertigt hat; mehr als 50 Arbeitsschritte sind dafür notwendig, feilen, bohren, schleifen, es geht ihm um die perfekte Form, die perfekte Maserung, das perfekte Holz. Jedes Stück ein Unikat, keine Stangenware, jedes Stück handgefertigt. Wer eine Pfeife will, kann sie nicht einfach bei ihm kaufen; er muss in ein Fachgeschäft. Seine Teuerste kostet zwischen 250 Euro und 2000 Euro, es können aber auch mal 5000 Euro werden, "kommt darauf an". Wann ist eine Pfeife gut? "Wenn der Kunde zufrieden ist." Er meint es ehrlich.


Jedes Jahr sucht Deutschland den besten Pfeifenraucher, die Meisterschaft fand 2016 in Bremen statt. Es ist genau festgelegt, was den besten Pfeifenraucher ausmacht, das Regelwerk umfasst 40 Punkte. Stopfzeit fünf Minuten, Anzündzeit eine Minute, das Klopfen gegen den Pfeifenkopf ist untersagt, ebenso das Pusten in das Pfeifenmundstück, das Befeuchten des Pfeifenstopfers, und am Ende zählt, wer die Pfeife am langsamsten raucht. Die erste Meisterschaft gab es vor 44 Jahren, zu einer Zeit also, in der das Pfeiferauchen zum Alltag gehörte, und billig war es auch, billiger zumindest als die Zigarette, und das soll auch der Grund gewesen sein, warum es damals so populär war. Seither aber gingen die Absätze immer mehr zurück, und in einer Zeit, in der Fotos von Raucherfüßen und deformierte Raucherlungen die Verpackungen von Tabak und Zigarettenschachteln schmücken, wird es, was die Masse angeht, nicht einfacher.

Die Nonchalance des Pfeiferauchens

Marc von Eicken kennt sich damit aus, er empfängt in einem lichtdurchfluteten Besprechungsraum; zusammen mit seinem Vater führt er in einem Gewerbegebiet in Lübeck eines der letzten mittelständischen Tabak- und Zigarettenunternehmen Deutschlands, das Haus wurde von seiner Familie 1770 gegründet. In den Anfängen war die Produktion von Pfeifen- und Schnupftabak das Hauptgeschäft. Heute haben sich die von Eickens weitgehend daraus zurück gezogen, ihr Geld verdienen sie mit Zigaretten und Zigarettentabak. "Pralinengeschäft" nennt Marc von Eicken das Geschäft mit dem Pfeifentabak, es sei heute ein sehr spezieller und kleinteiliger Markt. Das besondere beim Pfeiferauchen sei das Problem zugleich: Es sei nichts, was man eben mal eben so draußen vor der Tür macht, "der Alltag heute ist schneller als das Produkt." Von Eicken spricht vorsichtig, jedes Wort abgezirkelt, Rauchen ist ein schwieriges, ein sensibles Thema, politisch, wirtschaftlich, gesundheitlich sowieso. Er selbst raucht hin und wieder, und wenn, dann ähnlich wie Holmer Knudsen, eher eine Zigarette. Pfeiferauchen sei in gewisser Weise Philosophie, sagt er, es sei das schickere Produkt und es sei Kulturgut.

Es gibt ein Foto von Björn Engholm, dem ehemaligen Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, er sitzt auf einer Holzbank, neben sich ein Glas Wein, die Pfeife in der Hand, die Beine übereinander geschlagen, hinter ihm wächst Schilf, die Sonne scheint durch den Pfeifenqualm. Die Aufnahme trägt eine wunderbare Nonchalance in sich. Sie erzählt vom Ankommen, sich auf den Moment besinnen.

Ähnliches sagt Michael Derlin, der Mann mit dem Tabakgeschäft in Lübeck. Und von ihm stammt der Satz, wonach man beim Kauf der Pfeife nicht nach der Mode gehen soll. "Wichtig ist, die Pfeife muss gefallen." Und Holmer Knudsen, der Pfeifenbauer, meint: "Die Pfeife muss zu einem passen. Im besten Fall hat man sie ein Leben lang."


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Februar 2017

Bericht in „Discover Germany, Switzerland & Austria“ – Pipe smoking – a philosophy of life


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September 2016

Live-Bericht (Video) vom Vauen-Messestand auf der Inter-tabac 2016 in Dortmund



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September 2016

VAUEN erhält den „Inter-tabac Star 2016“ in Dortmund für die neue Pfeifenkollektion „Enzian“

Auch in diesem Jahr wurde VAUEN mit dem „Inter-tabac Star 2016“ ausgezeichnet und wir freuen uns sehr darüber. Die Besucher der Dortmunder Messe „Inter-tabac“ wählten die Pfeifenkollektion „Enzian“ zur interessantesten Produktneuheit in der Kategorie „Pfeife“.
Bei der Suche nach neuen innovativen Ideen ist man bei VAUEN auf die fast vergessene Pfeifengattung - die „Gesteckpfeife“ - gestoßen. Diese in früheren Zeiten sehr begehrte und beliebte Pfeifenart wurde dem heutigen Zeitgeist angepasst. Heraus kam eine eigenwillig und äußerst attraktive Pfeife, die sicher Aufsehen erregen wird, da sie richtig „cool“ aussieht. Insgesamt fünf verschiedene Ausführungen in verschiedenen Farbvariationen stehen zur Auswahl.



 zur Enzian-Pfeife von VAUEN


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September 2015

Neue Pfeifenkollektion „Spin“ - VAUEN erhält erneut einen „Inter-tabac Star“ auf der Dortmunder Messe 2015

VAUEN konnte sich auch in diesem Jahr über eine Auszeichnung freuen, da die Pfeifenkollektion „Spin“ von den Besuchern der diesjährigen Messe Inter-tabac in Dortmund zur interessantesten Produktneuheit 2015 in der Kategorie "Pfeife" gewählt wurde!
Spin - die Pfeife mit dem besonderen Dreh: Eine Weltneuheit nach den Entwürfen des Designers Markus Bischof und ein Muss für Sammler und Liebhaber des Besonderen. Durch einen eingearbeiteten Ringmagneten kann der Pfeifenkopf so gedreht werden, dass er in gerader Linie zum Holm liegt. Die „Spin“ begeistert durch ihr avantgardistisches Design, eine moderne Formensprache und durch ihre angenehme Handlichkeit. Sechs verschiedene Ausführungen stehen zur Auswahl.


 zur Spin-Pfeife von VAUEN


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September 2014

Live-Bericht (Video) vom Vauen-Messestand auf der Inter-tabac 2014 in Dortmund



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September 2014

VAUEN erhält erneut eine Auszeichnung - Inter-tabac Stars 2014 für die neue Pfeife „Diamond“

Erneut konnte sich VAUEN über eine Auszeichnung freuen. Von den Besuchern der diesjährigen Messe Inter-tabac in Dortmund wurde die "Diamond" von VAUEN zur interessantesten Produktneuheit 2014 in der Kategorie "Pfeife" gewählt!

Die "Diamond" setzt neue Maßstäbe: Sie ist die erste Pfeife, deren Außenhaut im 3D-Druck aus speziellem Kunststoff entstanden ist und in ihrer Gestaltung die Form eines geschliffenen Diamanten nachempfindet. Im Inneren ist sie mit einem Einsatz aus Bruyèreholz versehen, damit sie wie eine gewöhnliche Pfeife zu rauchen ist. Eine echte Weltneuheit und ein absoluter Eye-Catcher!

 zur Diamond-Pfeife von VAUEN


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Mai 2014

Auszeichnung für die "O!"-Pfeife von VAUEN vom Verband Deutsche Manufakturen e.V.

Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere „O!“-Pfeife eine Auszeichnung erhalten hat. Mit dieser außergewöhnlichen Pfeife haben wir an dem Wettbewerb „Manufaktur des Jahres 2014“, der vom Verband Deutsche Manufakturen e.V. initiiert wurde, teilgenommen und sind neben anderen Deutschen Manufakturen mit unserer Pfeife „O!“ zu den Besten des Jahres 2014 gewählt worden. Mit diesem Wettbewerb soll auf die rund 500 Manufakturen in Deutschland und die wunderbaren Produkte aufmerksam gemacht werden. Die Bekanntgabe der Gewinner des Wettbewerbes erfolgte am 15. Mai 2014.

 zur O! Pfeife von VAUEN




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März 2014

PURISME Pipe by VAUEN beim IDA International Design Awards ausgezeichnet

Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere PURISME Pfeife erneut geehrt wurde und beim IDA International Design Awards eine Auszeichnung in Gold erhalten hat.

Die Preisträger:
http://idesignawards.com/winners/catwinner2010

Die PURISME Pipe by VAUEN:
http://idesignawards.com/winners


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21.02.2014

Deutsche rauchen mehr Pfeife – WZ Westdeutsche Zeitung, Ausgabe 17, 21.01.2014




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20.12.2013

Nürnberger Firma Vauen pfeift aufs Rauchverbot – nordbayern.de, Ausgabe 20.12.2013

www.nordbayern.de/region/nuernberg/nurnberger-firma-vauen-pfeift-aufs-rauchverbot-1.3352941
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22.11.2013

Der Stoff, aus dem Pfeifenraucherträume sind - DTZ, Ausgabe 21 2013

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06.11.2013

Pfeifen aus Bayern - Trafikantenzeitung Juli 2013




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18.04.2013

Pfeifen-Manufaktur - eine fränkische Tradition lebt weiter - UnternehmerErfolge, Ausgabe April 2013




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28.01.2013

PURISME von VAUEN erhält Designauszeichnung 2012

Die Mission vom Spark Design Award ist es, bessere Lebensbedingungen durch besseres Design zu fördern. Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere PURISME Pfeife aufgrund des hervorragenden Designs als Finalist ausgezeichnet wurde.


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24.01.2013

Pfeifen für Raucher und Sammler - IHK Zeitung WIM Januar 2013


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24.01.2013

Die Pfeifenmacher von Nürnberg - Nürnberger Nachrichten vom 29.12.2012

von Thomas Tjang


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28.09.2012

Qualitäts-Pfeifen für Genuss-Raucher - die AZ Nürnberg über VAUEN

Winfried Vennemann berichtet über das Familienunternehmen mit Sitz in Nürnberg.


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23.11.2010

Horst Lichters erste Pfeifenkollektion und Inter-tabac Stars 2010

Auszeichnung für die "Horst Lichter-Kollektion"



Auf der diesjährigen weltgrößten Messe für Raucherbedarf „Inter-tabac“ in Dortmund stellte der Starkoch und Entertainer Horst Lichter seine erste eigene Pfeifenkollektion vor, die speziell für ihn von VAUEN kreiert wurde. In Anlehnung an seinen berühmten Schnurrbart wurde für die Pfeife eine handschmeichlerische Form mit gewelltem Holm entworfen.

Die Firma VAUEN ist stolz darauf, Herrn Lichter als bekennenden und außerordentlich sympathischen Pfeifenraucher im Bestreben, das Pfeiferauchen noch populärer und attraktiver zu machen, für eine Zusammenarbeit gewonnen zu haben. Herr Lichter steht für vernünftigen Genuss. Dies hat er auch bei der diesjährigen Preisverleihung der „Inter-tabac Stars“, die jedes Jahr auf der Messe erfolgt, in einer launigen Rede zum Ausdruck gebracht. Die „Horst Lichter Kollektion“ wurde von der Tabakwarenhändlerschaft zum innovativsten Produkt aus dem Bereich „Pfeife“ gewählt und erhielt den begehrten „Inter-tabac Star“.


Herzlichen Glückwunsch!


Messeimpressionen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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14.05.2010

Internationaler Smokertreff in Köln – VAUEN war dabei

Am 08. und 09. Mai diesen Jahres trafen sich wieder die Freunde des Tabakrauchens in Köln. Der große Event fand im Hotel Maritim statt und neben VAUEN haben auch viele andere namhafte Hersteller ihre Kollektionen präsentiert. Insgesamt besuchten ca. 1.100 Pfeifenfreunde diese große Verbrauchermesse.






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21.04.2010

VAUEN auf dem Deutschen Filmball 2010

Das Jahr 2010 hat für VAUEN mit der Teilnahme am Deutschen Filmball fulminant begonnen. Die geladenen Stars und Sternchen waren von unseren Pfeifen und dem Pfeiferauchen sichtlich angetan.

Die überraschend positive Reaktion der Stars auf das Pfeiferauchen hat uns in unserem kontinuierlichen Bestreben, die Pfeife wieder salonfähig zu machen, nur bestärkt. Die eigens für diesen Event produzierten Pfeifen wurden an teilweise berühmte Schauspieler/innen verschenkt. Beim ersten Anzünden haben wir natürlich ein bisschen geholfen. Aber die Damen und Herren hatten den richtigen Zug schnell raus. Es freut uns sehr, viele neue Pfeifenanhänger gewonnen zu haben.


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09.10.2009

Inter-tabac Stars 2009 - Auszeichnung für Lounge pipe

Die Besucher der Inter-tabac 2009 in Dortmund haben entschieden und die „Lounge pipe“ von VAUEN zur interessantesten Produktneuheit in der Kategorie „Pfeife“ gewählt.



Herzlichen Glückwunsch!
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09.10.2009

VAUEN-Pfeifenmachertour Herbst 2009

Wir laden Sie herzlich ein mitzuerleben, wie eine VAUEN-Pfeife entsteht.

Herr Lorenz wird in den nachfolgend genannten Städten und Tabakgeschäften seine Kunst live zeigen. Lassen Sie sich Ihre Wunschpfeife fertigen.

Termine:

  • 05.11. Irene Seiler – Rauchkultur, Bensheim (Bahnhofstr. 19)
  • 06.11. Yvonne Rauch – Rauch Pfeifen, Wetzlar (Langgasse 27)
  • 07.11. Wolsdorff Tobacco, Frankfurt (Schillerstr. 4)
  • 09.11. & 10.11. Linzbach, Düsseldorf (Graf-Adolf-Str. 78)
  • 11.11. Zander, Wuppertal (Grünstr. 13)
  • 12.11. Holger Jestel, Paderborn (Kisau 5)
  • 13.11. Cruewell Tabakhaus, Bielefeld (Obernstr. 1a)
  • 14.11. Brigitte Träber Tabakwaren, Münster (Drubbel 4)
  • 17.11. König & Schubert Zigarren + Pfeifenhaus, Hannover (Lavesstr. 41)
  • 18.11. Manuela Siegmund – Tabakshop im Welfenhof, Braunschweig (Packhof-Passage 13)
  • 19.11. Drexler´s Tabakstube, Nürnberg (Kaiserstr. 32), Nachmittags
  • 20.11. Drexler´s Tabakstube, Nürnberg (Kaiserstr. 32), Ganztags
  • 21.11. Peter Stephani, Passau (Bahnhofstr. 17)
  • 23.11. Birgit Herrmann (vorm. Aulechner), Landshut (Zweibrückenstr. 684)

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29.09.2009

Größte europäische Messe für Raucheraccessoires

Soeben ist die Messe „Inter-tabac“ in Dortmund zu Ende gegangen, auf der das Haus VAUEN die Neuheiten für den Herbst 2009 dem Fachhandel präsentierte. Mit der Weltneuheit „Lounge pipe“ erhielt VAUEN eine Auszeichnung für die attraktivste Neuerscheinung im Bereich Pfeifen. Die Wahl wurde von den auf der Messe anwesenden Einzelhändlern getroffen. Ebenfalls für Furore sorgte die neue „V“-Kollektion Black and White. Alle Neuheiten finden Sie unter unserer Rubrik Neuheiten.


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17.02.2009

Handgearbeitete Tabakpfeifen aus Nürnberg für die Welt

NN/HA/WIRT/WIRT9 - Di 17.02.2009 - NÜRNBERG EXTRA: WIRTSCHAFT IN NÜRNBERG

Vauen Vereinigte Pfeifenfabriken Nürnberg produziert schon seit 1848 — Produkt entsteht aus einer Wurzelknolle aus dem Mittelmeerraum (Horst Peter Wickel)

Über die Ankündigung des neuen bayerischen Gesundheitsministers Markus Söder, das strikte Raucher-Gesetz zu lockern, haben sich die Nichtraucher innerhalb des Freistaats nicht gerade gefreut. Doch bei zahlreichen Gastwirten und Rauchern findet die Neufassung der gesetzlichen Vorschriften durchaus Unterstützung. So auch bei Alexander Eckert, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmen Vauen Vereinigte Pfeifenfabriken Nürnberg GmbH.


"Wir sind für den Schutz der Nichtraucher vor ungewolltem Tabakrauch. Aber wir sind auch der Meinung, dass dabei die Rechte der Raucher nicht mit Füßen getreten werden dürfen", erklärt Alexander Eckert, Chef des Pfeifenherstellers Vauen. Seiner Meinung nach ist der Staat zwar verpflichtet, über die Gefahren des Rauchens aufzuklären — aber mündigen Bürgern müsse überlassen bleiben, wie sie darauf reagieren.

In den vergangenen zwei Jahren musste der Nürnberger Traditionsbetrieb in der Landgrabenstraße Umsatzrückgänge hinnehmen und die Zahl der Mitarbeiter von 40 auf 35 reduzieren. "Der Umsatzrückgang hat sich in Grenzen gehalten, nicht zuletzt wegen eines ständig steigenden Exportgeschäfts", betont Eckert. Ein Viertel des Gesamtumsatzes wird inzwischen mit dem Export bestritten, die Pfeifen aus Nürnberg werden in mehr als 50 Länder geliefert.

Lange Tradition

Im vergangenen Jahr konnte die Pfeifenmanufaktur ihr 160-jähriges Bestehen feiern. Unternehmenschef Alexander Eckert betont: "Nicht ohne Stolz führe ich nun schon in der fünften Generation das Unternehmen, das sich seit Anfang in Familienbesitz befindet." 1848 hatten Karl Ellenberger und Carl August Ziener damit begonnen, aus erlesenen Hölzern Tabakpfeifen zu fertigen. 1901 wurde zusammen mit der Pfeifenfabrik Gebhard Ott die Vereinigten Pfeifenfabriken Nürnberg, in der Kurzform VN oder eben Vauen, gegründet. 1982 hat der heute 57-jährige Alexander Eckert die Geschäftsführung übernommen.

Jede Pfeife ist auch heute noch immer zu 95 Prozent Handarbeit — alle Arbeiter unter den 35 Beschäftigten der Firma beherrschen denn auch mehrere der insgesamt 60 verschiedenen Arbeitsgänge. Das Material der kunstvollen Rauchutensilien ist weiterhin Bruyère, die Wurzelknolle einer Baumheide aus dem Mittelmeerraum. Nur ein Zehntel der ausgegrabenen Wurzelknollen entsprechen den hohen Anforderungen von Vauen und werden zu sogenannten Kanteln für die Pfeifenfertigung verarbeitet.

Der Wert einer Pfeife hängt von der regelmäßigen Maserung und Materialfehlern wie eingewachsenen Rindenteilchen ab. Auch wenn handgemachte Unikate zum Teil Spitzenpreise von mehreren hundert Euro erreichen, besitzen passionierte Pfeifenraucher in der Regel zwei Dutzend Pfeifen. Statistiker schätzen, dass rund ein Prozent der Deutschen, also rund 800000 Menschen, das genussvolle Schmauchen lieben, bei dem der Rauch nicht inhaliert wird. Alexander Eckert: "Das Haus Vauen hat am Markt eine besondere Bedeutung durch die hohe Qualität seiner Produkte erlangt. Und dies nicht nur im Bereich Pfeifen, sondern auch bei Pfeifenfilter ,Dr. Perl junior‘, die 1934 von uns erfunden und am Markt eingeführt wurden."

Während der langen Unternehmensgeschichte hat das Unternehmen "immer wieder Aufs und Abs" erlebt. Eckert erklärt: "Seit einigen Jahren spürt der Pfeifenraucher von mehreren Seiten Gegenwind. Einmal war es der neue Trend des Zigarrenrauchens, der an der Attraktivität des Pfeiferauchens nagte. Zum anderen haben die zum Teil sehr einschneidenden Regelungen zum Schutz der Nichtraucher dazu beigetragen, dass der Pfeifenraucher ein wenig die Lust am Pfeiferauchen verlor."

Trends aufgreifen

Selbstverständlich versucht das Unternehmen, gesellschaftliche Trends aufzugreifen. So wurde bei Vauen das Modell "Pipoo" entwickelt, bei dem vorgefertigte Tabakportionen in die Pfeife gestopft werden. Auch in der Werbung nutzte die Pfeifenmanufaktur jede Chance. Als der Film "Der Herr der Ringe" in den Kinos für Aufsehen sorgte, sicherte sich das Nürnberger Unternehmen die weltweite Lizenz für die "Herr-der-Ringe-Pfeifen" der genussvoll schmauchenden Filmhelden.

Für die Zukunft ist der begeisterte Pfeifenexperte Eckert ganz optimistisch. Nach seiner Einschätzung wird das Pfeiferauchen eine Renaissance erleben: "Die Menschen sehnen sich nach Entspannung vom Alltag. Genuss ist angesagt. Dazu passt das Pfeiferauchen als die schönste Art Tabak zu genießen. Außerdem ist es wieder zeitgemäß sich mit Dingen zu beschäftigen, die individuell sind und die sich vom einfachen 'Konsumieren' unterscheiden. In unserer hektischen Zeit trachten die Menschen nach einer 'Entschleunigung' und dafür eignet sich das Pfeiferauchen vortrefflich."

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12.11.2008

Nichts für Konservative

Der Nürnberger Pfeifenhersteller Vauen will mit unkonventionellen Modellen jüngere Menschen für das Pfeiferauchen gewinnen. So bringt die nach eigenen Angaben größte und älteste deutsche Pfeifenmanufaktur etwa zur Fußball-Weltmeisterschaft eine "Themenpfeife" mit drei kleinen Fußbällen und dem Pfeifenkopf als Tor auf den Markt. Nach dem Erfolg mit Modellen zur Verfilmung des Fantasy-Romans "Der Herr der Ringe" wolle man weitere Impulse zur "Verjüngung des Pfeiferauchens" setzen, sagte der geschäftsführende Gesellschafter der Vereinigten Pfeifenfabriken Nürnberg GmbH, Alexander Eckert.
 

Dabei setze der Familienbetrieb auf "Exoten in der sonst eher konservativen Pfeifenwelt". So umfasst die Kollektion auch Modelle mit einer Maus, einem Krokodil oder einem Sportflitzer. Vauen fertigt im Jahr mit 40 Mitarbeitern etwa 55 000 Pfeifen. Außerdem werden 150 Millionen Filter verkauft. Der Umsatz konnte im vergangenen Jahr mit 6,5 Millionen € stabil gehalten werden. Den Exportanteil bezifferte Eckert auf rund 20 Prozent mit steigender Tendenz.


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15.07.2008

Denken in vollkommen neue Richtungen

Alexander EckertKann man das Rad in Sachen Pfeife immer neu erfinden? Man kann: Die Firma Vauen überrascht den Markt immer wieder mit neuen Ideen. Nach „pipoo" kam die „Der Herr der Ringe"-Pfeife. Und jetzt starten die Nürnberger Pfeifenmacher mit einer Serie, die sich zwar an die klassische Form anlehnt, jedoch gänzlich neue Käuferschichten im Blick hat. SMOKERS CLUB sprach hierüber mit Vauen-Geschäftsführer Alexander Eckert.

SMOKERS CLUB: Schaut man das aktuelle Angebot der Firma Vauen an, fällt einem einmal mehr der Mut auf, mit der Sie auch unkonventionelle Pfeifen präsentieren. Die klassische Pfeife zeichnet sich eher durch ein konservatives Design aus. Was veranlasst Sie, hier andere Wege zu gehen?

Alexander Eckert: Den Mut neue Wege zu beschreiten und modernes Pfeifendesign anzubieten gewinnen wir durch die kontinuierliche Entwicklung und deren Ergebnisse der letzten 20 Jahre. Unsere Stellung als die deutsche Pfeifenmanufaktur hat sich während dieser Zeit stark verändert. Man schätzt uns als Pfeifenhersteller, der von der untersten bis zur obersten Kategorie eine hohe Qualität zum vernünftigen Preis anbietet. Man nimmt uns ernst. Und gerade dies ist Voraussetzung dafür, dass man vom Verbraucher auch dann ernst genommen wird, wenn man neue Wege beschreitet. Darüber hinaus haben uns vergangene Erfolge ermutigt hier fortzufahren. Der Grund für das zuweilen sehr fortschrittliche Design bei unseren Pfeifen liegt in der Erkenntnis, dass Pfeifenraucher in den meisten Fällen nur dann zu der bisherigen Sammlung eine neue Pfeife erwerben, wenn diese anders aussieht als die bereits vorhandenen. Da wir uns ständig verbessern wollen, müssen wir immer wieder den Pfeifenraucher ansprechen und ihn zum Kauf einer weiteren Pfeife veranlassen. Und ein weiterer Grund für neues Design bei der Pfeife liegt darin, dass wir alle unsere Pfeifen noch hier in Deutschland selbst fertigen und daher mit den höchsten Produktionskosten der Welt im Wettbewerb mit anderen Anbietern am gleichen Markt stehen. Da wir über eine hervorragende Qualität unserer Mitarbeiter verfügen können, liegt es nahe, neue Entwicklungen zu wagen und hochkomplizierte Pfeifen zu fertigen.

SMOKERS CLUB: An wen richtet sich denn Ihr Angebot? Der Liebhaber der klassischen Linie dürfte sich ja wohl kaum davon angesprochen fühlen...

Kollektion PipelineAlexander Eckert: Unser Angebot ist sehr vielfältig. Bei den sehr unterschiedlichen Pfeifen mit modernem Design haben wir sehr verschiedene Zielgruppen im Auge. Einmal ist es der Pfeifenraucher, der bereits schon seit längerer Zeit Pfeife raucht — diesem geben wir für den nächsten Pfeifenkauf immer wieder neue Impulse durch manchmal etwas mehr, manchmal etwas weniger verändertes konventionelles Pfeifendesign. Dies soll aber nicht heißen, dass nicht auch der „gestandene“ Pfeifenraucher empfänglich für neue Wege ist. Zum anderen haben wir natürlich auch jüngere Menschen im Visier, die entweder noch nicht wissen, welchen Rauchgenuss sie bevorzugen sollen oder die gerade das Pfeiferauchen begonnen haben. Häufig hören wir besonders von jüngeren Menschen, dass das Pfeiferauchen für sie deshalb nicht in Erwägung gezogen wird, weil es einen „angestaubten“ Eindruck macht und in deren Zeitgeist nicht hineinpasst. Gerade für solche müssen wir als Pfeifenhersteller immer wieder versuchen neue Ideen zu entwickeln, denn sie sind es ja auch, die uns später die Pfeifen abkaufen sollen. Wir bemühen uns seit langem eben gerade mit neuem und modernem Pfeifendesign das „Altväterliche“ des Pfeiferauchens abzuschütteln. Wenn ein jüngerer Mensch in der Zeit der Unentschlossenheit bemerkt, dass das Pfeiferauchen und damit die „Pfeifenmode“ mit der Zeit geht, so kann es für ihn erstrebenswert sein, dieses schöne Hobby zu pflegen.

SMOKERS CLUB: Unterscheiden sich die Herstellungsverfahren von Ihren modernen und den „normalen" Pfeifen?

Alexander Eckert: Wie schon vorher gesagt, geht mit modernem und zeitgerechtem Pfeifendesign auch eine größere Entwicklung einher. Gerade bei der Herstellung ergeben sich immer wieder große Probleme um das zu erreichen, was das Design fordert. Gerade unsere neue Kollektion „Pipeline“ belegt dies „leider“ sehr deutlich.

Sowohl die Fertigung der Rohform als auch die außerordentlich aufwändigen Lackierarbeiten sind grundverschieden zum konventionellen Pfeifenbau. Sicher macht man sich gar keine Vorstellungen - und dies soll auch so sein - wie schwierig und langwierig die Herstellung solcher Pfeifen ist. Oder nehmen Sie unsere neue Oxford-Kollektion. Hier haben wir ebenfalls vollkommen neue Wege beschritten was die Holmkonstruktion anbelangt. Um einen möglichst grazilen und eleganten Holm zu diesen Pfeifen mit kleinem Kopf fertigen zu können, mussten wir die Filteraufnahmekonstruktion vollkommen verändern. Ebenso ist das Stecksystem von Mundstück, Holm und Kopf eine Neuentwicklung. Viele Pfeifen mussten Probe geraucht werden, bis die endgültige Lösung feststand.

Kollektion PipelineSMOKERS CLUB: Woher nehmen Sie die Ideen für Ihre Designs?

Alexander Eckert: Wir sind sehr glücklich Robert Meskes als Designer gefunden zu haben. Er ist nicht „abgehoben“, sondern steht durchaus mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Dies bedeutet, dass er uns keine Ideen präsentiert, die nicht auch realisiert werden könnten. Gerade weil sich Robert Meskes für allgemeines Design zuständig fühlt, bekommen wir durch seine Ideen immer wieder vollkommen neue Richtungen beim Pfeifendesign. Die meisten Pfeifen aus unserem Programm werden allerdings von mir selbst entworfen. Anregungen liefert mir modernes Möbeldesign oder Schmuckdesign. Ideen erhalte ich aber auch dadurch, dass ich uralte Kataloge unseres Unternehmens hervorkrame und darin schmökere. So ist z.B. unsere neue Oxford-Kollektion entstanden. Was mir dabei besonders gefällt, ist die moderne Umsetzung eines alten Designs.

SMOKERS CLUB: Die Firma Vauen ist mit ihrer über 150-jährigen Geschichte natürlich auch der Klassik verpflichtet. Was würden denn die Firmengründer zu Ihrem modernen Engagement sagen?

Alexander Eckert: Die vier Generationen, die vor mir das Unternehmen Vauen geführt haben, haben immer das eine Ziel verfolgt: Erfolgreich zu sein und einen wichtigen und anerkannten Platz in der Branche zu erreichen. Diese Ziele habe auch ich mir auf die Fahne geschrieben. Durch frühere Neuentwicklungen haben wir erfahren dürfen, dass dies zum Unternehmenserfolg beiträgt. Es liegt daher nahe, in dieser Tradition fortzufahren. Dabei vernachlässigen wir aber nicht, auch die traditionelle Pfeife weiterzuentwickeln.

SMOKERS CLUB: Wenn man sich den derzeitigen Pfeifenmarkt anschaut, fällt auf, dass der Mut zum Design bei nicht allzu vielen Anbietern so groß ist. Woran könnte das liegen?

Kollektion OxfordAlexander Eckert: Der derzeitige Pfeifenmarkt ist ein sehr schwieriger Markt. Auf Grund der allgemeinen Kaufzurückhaltung stehen Pfeifen nicht gerade an erster Stelle der Wunschliste. Dies bedeutet auch für die Pfeifenhersteller eine sehr schwierige Situation. Dass man in solch einer Lage nicht gerade Mut zu neuen Dingen schöpft und vor allem auch die finanziellen Mittel für neue Entwicklungen fehlen, erklärt sich von selbst. Andererseits sollte es natürlich gerade umgekehrt sein: Gerade in unserer derzeitigen Situation wäre es außerordentlich wichtig, wenn alle Pfeifenhersteller immer wieder neues Pfeifendesign herausbringen würden, um den Pfeifenraucher „bei der Stange zu halten“.

SMOKERS CLUB: Und woran tüfteln Sie derzeit? Gibt es auch im Frühjahrskatalog entsprechende Überraschungen?

Alexander Eckert: Die Ideenkiste ist noch lange nicht geleert. Allerdings legen wir jetzt eine kleine schöpferische Pause ein, so dass für das Frühjahr 2006 keine neue Entwicklung vorgesehen ist. Natürlich gibt es, wie immer, verschiedene neue Pfeifenkollektionen.

Das Gespräch führte Jan-Geert Wolff


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07.12.2007

MdB Dr. Peter Struck steht zum Genuss des Pfeiferauchens

Mit besonderer Freude durften wir Herrn Dr. Peter Struck, MdB und Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, am 04. Dezember 2007 bei uns im Haus begrüßen, der als begeisterter Pfeifenraucher die Mittagspause seiner Vorstandsgespräche zu diesem Besuch nutzte.

Wir freuen uns deshalb so über den Besuch von Herrn Dr. Peter Struck, weil er als einer der noch wenigen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu seinem Genuss steht, und das auch nach außen hin kundtut. So wie er politisch stets seine eigene Meinung mit Nachdruck vertritt, zeigt er Zivilcourage und lässt sich von der Öffentlichkeit und von möglichen Wählerstimmen nicht davon abbringen, auch weiterhin dem Pfeifengenuss zu frönen. Er macht damit deutlich, dass es sehr wohl Unterschiede beim Rauchen gibt, und dass gerade das Pfeiferauchen als der individuellste und schönste Rauchgenuss nicht im Visier der weltweiten Anti-Raucherkampagnen steht. Er gibt aber auch zum Ausdruck, dass die Reglementierungswut der Regierung Grenzen haben muss.

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29.11.2007

Eine Pfeife für jeden Geschmack - Vauen setzt auf Handarbeit

Nürnberger Zeitung - 29.11.2007

"Insgesamt sind wir gut davongekommen", resümiert Alexander Eckert das Ende August abgelaufene Geschäftsjahr 2006/2007. "Aber die Anfeindungen gegen die Raucher nehmen bedenkliche Formen an", klagt der Familienunternehmer, der den Nürnberger Pfeifenproduzent Vauen (Vereinigte Pfeifenfabriken Nürnberg) bereits in fünfter Generation lenkt.
Mit Blick auf das zum Jahreswechsel in Kraft tretende Rauchverbot in der Gastronomie befürchtet Eckert eine verfehlte Politik: "Es macht mir sorgen, dass der Staat in immer mehr persönliche Bereiche eingreifen und regulieren will. Es kann ja beim Rauchen nicht bleiben, es kommt das Alkoholverbot, das Verbot von süßen Speisen und fetten Gerichten."

Beschnitte in der unternehmerischen Freiheit

Zweitens sieht Eckert die unternehmerische Freiheit unverhältnismäßig beschnitten. Denn würde man nach seiner Vorstellung den Gastwirten die Entscheidung überlassen, ob sie sich für rauchfrei Räume oder Qualm in der Wirtstube entscheiden, würde der Markt in Form von Kundenfrequenz über das richtige Konzept entscheiden. Und drittens leide die Pfeifenindustrie an einer Art Sippenhaft. Der Pfeifengenießer gehöre zwar auch – wie die Zigarrenfreunde – zu den Rauchern, Eckert hebt aber die Unterschiede hervor. Denn die Politik wolle insbesondere das Paffen der Zigarettenraucher eindämmen, Pfeife werde weder von Kindern und Jugendlichen konsumiert und mache zudem auch nicht abhängig. "Die Politk geht den falschen Weg."

Umsatz leidet jetzt schon unter dem Rauchverbot

Im Umfeld dieser Diskussion ging der Umsatz von Vauen im abgelaufenen Geschäftsjahr um neun Prozent auf 6,1 Millionen Euro zurück. Ein kleiner Trost für das Traditionsunternehmen: Das Minus fiel geringer aus als das der Konkurrenten, so dass der wertmäßige Marktanteil in Deutschland auf rund 25 Prozent ansteigen konnte. Während es in Deutschland und vielen europäischen Ländern den "Pfeifenrauchern zu blöd“ geworden sei, lief das Geschäft außerhalb Europas „wirklich sehr gut". In China sei man in allen relevanten Shopping Malls und Hotel-Shops präsent. In Russland werde die Pfeife so richtig modern und gerade das hochwertige Geschäft mit Pfeifen ab einem Stückpreis von 100 Euro aufwärts entwickele sich positiv. Selbst Pfeifen, die etwa mit Brillanten oder andern Designs verschönert seien, könne man dort verkaufen. Das gehe bis zu einem Ladenpreis von 1500 bis 2000 Euro. Mit edlen Sonderanfertigungen oder speziellen Pfeifenlinien hat die Belegschaft, es werden konstant rund 45 Mitarbeiter beschäftigt, gute Erfahrungen gemacht. Selbst die Pfeifentrilogie zu den drei "Herr der Ringe"-Filmen werde "immer noch recht ordentlich verkauft". Mangels passendem Nachfolgethema werde nun eine Klassikedition aufgelegt, die erste wird mit der Unterschrift von Mozart verziert und in einer schönen Schmuckkassette angeboten. Außerdem soll die handwerkliche Kompetenz dadurch besser vermarktet werden, dass einzelne Bauteile oder Pfeifenaccessoires für Mitbewerber gefertigt werden. Aber auch Vauen selbst stärkt sein Sortiment mit einem österreichischen Pfeifenmacher, der mit künstlerischen Unikaten als "handmades", also vollständig in Handarbeit geschaffenen Pfeifen, das normale Sortiment ergänzt.
Trotz rauchfreiem Gegenwind aus Politik und Gesellschaft blickt Alexander Eckert zuversichtlich in das gerade begonnenes Geschäftsjahr. "Optimistisch sind wir immer, wir lassen uns nicht unterkriegen."
Zum einen hofft er auf eine Verfassungsklage gegen das Rauchverbot in der Gastronomie. Zum anderen rechnet er sich aus der Wiederentdeckung der Pfeifenkultur gute Marktchancen aus. "Pfeife rauchen wird wieder attraktiver. Man sucht seine persönliche Erholungspause und nimmt sich eine halbe Stunde Zeit, um die Pfeife zu genießen."

 

Thomas Tjiang


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19.10.2003

Deutschlands älteste Pfeifen-Manufaktur profitiert vom Kino-Hit

von Barbara Reitter-Welter - erschienen am 19. Oktober 2003

Nürnberg - Eigentlich war Alexander Eckert, 51, kein Tolkien-Fan - bis er den Film "Der Herr der Ringe" sah. "Da wurde richtig genussvoll Pfeife geraucht", erinnert sich der Chef von Deutschlands ältester Pfeifen-Manufaktur, deren Motto ja auch lautet: Pfeifenmacher aus Leidenschaft. Und so brachte er die "Bilbo" auf den Markt. Eine Pfeife mit langem Holm aus edlem Bruyère-Holz, dem Vorbild aus dem Film genau nachgebildet. Die "Bilbo" für 199 Euro wurde ein Verkaufsschlager für das fränkische Unternehmen, ebenso wie das Modell "Aragorn" zu Teil zwei. Nun folgt die Pfeife "Gandalf", rechtzeitig zum Kino-Start des letzten Teils der "Ring"-Trilogie Anfang Dezember.

Seit 1848 reagiert das Nürnberger Traditionsunternehmen "Vauen" - "V" steht für Vereinigte Pfeifenfabriken und "en" für Nürnberg - so auf die Zeitläufe. Denn selbst Pfeifenmodelle sind der Mode unterworfen. "Wir führen 250 Modelle, dazu kommt jährlich eine so genannte Jahrespfeife in limitierter Auflage. Natürlich hat man bei einer Pfeife nicht besonders viele Gestaltungsmöglichkeiten. Aber wir machen uns ständig Gedanken, was ankommt, und haben deshalb neben Klassikern auch modische Pfeifen im Programm", sagt Eckert, der Vauen in fünfter Generation leitet.

Vor Jahren war grellbunt angesagt, dann gab es Stücke mit Goldflimmer oder Applikationen wie ziselierten Ringen am Holm. "Zurzeit wird die puristische Pfeife mit klarer Formhebung bevorzugt."

Immerhin, ein Prozent aller Deutschen, insgesamt also etwa 800 000 Menschen, sind Pfeifenraucher. Davon profitiert Vauen. Jährlich verlassen neben vielfältigen Accessoires und unzähligen Tabaksorten (insgesamt gibt es rund 800!) an die 60 000 Pfeifen das Nürnberger Unternehmen, 15 Prozent davon werden in 42 verschiedene Länder exportiert.

Dabei ist jede Pfeife noch immer zu 95 Prozent Handarbeit - alle 25 Arbeiter unter den 45 Mitarbeitern der Firma beherrschen denn auch mehrere der insgesamt 60 verschiedenen Arbeitsgänge. "Wenn eine Pfeife nach rund eineinhalb Stunden fertig ist, ist sie durch die Hände von 25 Leuten gegangen", sagt Eckert.

Das Material heißt Bruyère und ist die Wurzelknolle einer mittelmeerischen Baumheide. "Im Idealfall 30 Jahre alt und fußballgroß", erklärt der Firmenchef, selbst von Jugend an begeisterter Pfeifenraucher.

Der Wert einer Pfeife hängt von der regelmäßigen Maserung und Materialfehlern wie eingewachsenen Rindeteilchen ab. Auch wenn die Preise bei 28 Euro beginnen, mit 150 Euro die obere Mitteklasse abdecken und bei 500 Euro für ein rein handgemachtes Unikat liegen, besitzt ein passionierter Pfeifenraucher in der Regel zwei Dutzend Pfeifen.

Trotz starker Konkurrenz liegt der Jahresumsatz der Firma Vauen derzeit bei etwa sieben Millionen Euro. "Pfeifenrauchen geht in Wellenbewegungen zwischen Hoch und Tief, im Moment läuft uns die Zigarre ein bisschen den Rang ab. Doch ich sehe schon wieder einen Silberstreif am Horizont, denn langfristig sind Zigarren zu teuer. Von einer Pfeife hat man ein Leben lang etwas - und sie ist ein Schmuckstück für jeden Mann."

Damit auch jüngere Leute wieder öfter zur Pfeife greifen, hat Vauen seit kurzem eine völlig neuartige Pfeife im Programm: die "Pipoo". Die verspricht nämlich, was in heutigen Zeiten zählt: Zeitgewinn. Statt sie umständlich zu stopfen, steckt man eine vorgefertigte Tabakportion einfach rein. Anzünden, fertig. "Zurzeit ist sie mit 50 000 bereits verkauften Exemplaren unser Renner", freut sich Eckert. Eine rosige Zukunft also, wenn auch verqualmt.


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02.09.1998

Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 01.09.1998


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